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Archiv: Steinzeitkunst
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Das Projekt: Eine internationale Wanderausstellung



Die Ausstellung «Steinzeitkunst - Frühe Kulturen aus Rumänien» war bisher nur in der Stadt Olten zu sehen. Im September 2008 fand in Olten ein rumänisch-schweizerischer Kongress über die archäologische Forschung zur Jungsteinzeit statt.
Das Ausstellungskonzept entstand in enger Zusammenarbeit der Gesellschaft «Hellas et Roma» mit einer wissenschaftlichen Kommission von Fachleuten rumänischer Institutionen und dem Historischen Museum Olten.
Dank sorgfältiger archäologischer Forschungen und einer langjährigen Museumstradition in Rumänien verfügt das Land über ein unermesslich reiches urgeschichtliches Kulturgut, von dem ausgewählte und repräsentative Objekte in Olten ausgestellt waren.

Hinweistafeln zur Ausstellung
Platzierung eines Wegweisers für die Ausstellung

Zur Kulturgeschichte der Jungsteinzeit



Im Donau-Karpatenraum und in den Landschaften westlich des Schwarzen Meers waren verschiedene Volksgruppen schon besonders früh Träger von neuen kulturellen Errungeschaften, die später teilweise auch in Mitteleuropa übernommen wurden. Die meisten Gemeinschaften wählten eine Lebensweise in dauerhaften Siedlungen, oft in der Form grosser Dörfer mit ersten Befestigungsanlagen. Die wirtschaftlichen Tätigkeiten wurden mehr und mehr in Spezialbereiche aufgeteilt. Neben der Jagd und (in gewässerreichen Gegenden) dem Fischfang war nun die Viehzucht wichtiger, und zusammen mit frühen Formen des Ackerbaus bildete diese die Lebensgrundlage. Im Verlauf der Jungsteinzeit lernten einige Völker die metallführenden Erze auszubeuten, gerade auch in einigen Karpaten-Regionen.
Eine der grossen technischen Errungenschaften der Jungsteinzeit bildete die Keramikproduktion. Gefässe, Figuren in Menschen- oder in Tiergestalt, Kultobjekte, Votivgaben und hauswirtschaftliche Geräte aus Ton gehörten zur Ausstattung der Häuser und Siedlungen. In der grossen Ausstellung im Historischen Museum Olten im Jahr 2008 machten sie neben den Objekten aus Metall einen wesentlichen Anteil der Inszenierung aus.