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Moderne Architektur im Kanton Solothurn - 1940 bis 1980


Das Historische Museum Olten zeigte in dieser Sonderausstellung neben wertvollen Leihgaben anderer Herkunft eine Auswahl von Architekturmodellen und Fotografien aus seiner eigenen Sammlung. Dazu gehörten auch etliche Bilder und Modelle von Bauwerken aus Stadt und Region Olten, die das Historische Museum Olten erstmals in einer Ausstellung zeigte. Auch der unter dem Namen «Solothurner Schule» bekannt gewordenen Architektengruppe, der der Oltner Architekt Hans Zaugg angehörte und die einige innovative Bauwerke der Nachkriegszeit am Jurasüdfuss schuf, bot die Ausstellung Platz.

Dauer der Ausstellung:
21. November 2013 bis 14. September 2014 im Historischen Museum Olten
1. November 2013 bis 14. September 2014 im Kultur-Historischen Museum Grenchen

Sälischulhaus Olten

Moderne Architektur im historischen Kontext



Die kantonale Denkmalpflege inventarisierte die schützenswerten Bauten aus der Zeit von 1940 bis 1980 im Kanton Solothurn. Auf dieser Grundlage stellten das Historische Museum Olten und das Kultur-Historische Museum Grenchen Beispiele der neuen Architektur in einen historischen Kontext.

Ausstellung im Historischen Museum Olten
Im ganzen Kanton und besonders am Jurasüdfuss entstanden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bedeutende Bauwerke. Einige noch heute bekannte Architekten planten für öffentliche und private Bauherren beispielhafte Anlagen. Die Ausstellung im Historischen Museum Olten stellte Beispiele aus dem ganzen Kanton vor, zum Beispiel moderne Kirchenbauten und Schulhäuser, Verwaltungsgebäude und Industrieanlagen.

Ausstellung im Kultur-Historischen Museum Grenchen
Die Stadt Grenchen erlebte in der Nachkriegszeit eine Blüte. Dank des Wirtschaftswachstums erfolgte auch ein riesiger Bauschub. Zahlreiche Wohnsiedlungen, vor allem auch Wohnbaugenossenschaften und die ersten Hochhäuser entstanden. Die städtische Infrastruktur wurde mit zahlreichen Quartierschulhäusern und Freizeitanlagen wie Parktheater, Schwimmbad und Fussballstadion angepasst. Für den nachhaltigen Umgang mit den Bauten der Nachkriegszeit erhielt Grenchen im Jahr 2008 den Wakkerpreis.